So vielschichtig wie Mozarts Musik

Die Mozartkugel entstand im Jahr 1890 in Salzburg, der Geburtsstadt Mozarts. Der vielschichtige Geschmack der köstlichen Praline erinnert an Mozarts Musik und verhalf ihr so zu ihrem Namen. Ihr Erfinder, ein Salzburger Konditormeister, nannte sie anfangs noch "Mozart-Bonbon".

Der Siegeszug der Mozartkugel

Erst ab etwa 1900 wurde auf die runde Form des "Bonbons" auch im Namen hingewiesen. Die Mozartkugel war geboren und setzte ihren Erfolg, so wie Mozart selbst, auch außerhalb Salzburgs fort.

Schon in den 1920er Jahren war die Mozartkugel unverzichtbarer Bestandteil der Salzburger Festspiele. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebten diese einen großen Aufschwung, wodurch der Bedarf an Mozartkugeln schlagartig anstieg. Mit der traditionellen händischen Herstellungsmethode war dieser nicht mehr abzudecken. Deshalb entwickelte Victor Schmidt eine moderne Produktionsmethode, die die Erzeugung größerer Mengen bei gleichzeitiger Beibehaltung der historischen Rezeptur und Qualität erlaubte.

Heute genießt die Mozartkugel höchsten Bekanntheitsgrad und ist als typisches Süßwarenerzeugnis aus Mozarts Heimat weltweit in aller Munde. Ihr einzigartiger Geschmack macht sie, damals wie heute, zu einer süßen Symphonie für den Gaumen.

Victor Anton Schmidt